Velo parkt mit Gleisanschluss

Verdichtung und Verkehr

Die Schweiz galt lange Zeit als Pionierin in Sachen Ingenieurbaukunst. Die Eisenbahn, das Nationalstrassennetz mit ihren Brücken und Tunnels sind mit wenigen Ausnahmen vorbildlich konzipiert und ausgeführt. Auch auf urbanem Boden wurde bis in die 80er Jahre viel in Autoinfrastruktur investiert und klug gebaut. Die Rampe auf der Überholspur – ohne das Kreuzen von ÖV, Velo und Fussgänger – ist ein gutes Beispiel dafür.

→ weiterlesen

M wie Margarethenstrasse

Es gibt wie in den meisten Wohnhäusernin keinen Lift und auch vom Parterre aus noch ein paar Stufen bis zum Trottoir. Das mag der Grund sein, dass sich die Begeisterung über den Bau von BehiG.konformen Haltestellen vor dem Haus nur in Grenzen hält. Auch die Margarethenstrasse wird eine Behi.G.-konforme Haltestelle erhalten. Die Bewohner kommen trotzdem nur über die Treppe aus ihren Häusern.

Durch das Begradigen der Geleise wird eine Zahl Bäume gefällt. Die Allee, die zum gewohnten Bild dieses Typus grosszügig angelegter Siedlungen gehört, wird mittelfristig verschwinden. Skizziert ist eine zusätzliche Tramkurve, welche die Pendler aus Allschwil oder Leimental direkt an den Bahnhof Gundeldingen bringen soll.

.

Die Planer setzen auf ÖV um die Verkehrsströme zu bändigen. Die Pläne lagen vor 7 Jahre auf, heute geben sich die Anwohner überrascht über die baulichen Massnahmen. Morgen sollen Drämmli mit Schiebetritten kommen, die gerade Haltekante kann auch kürzer ausfallen. Die Baufällaktion hätte verhindert werden können.

.
.
→ weiterlesen

Velofeindliche Tramhaltestellen

Zum Geleit

Bei Kaphaltestellen (Auto, Velo wird gekappt) werden aufgrund des geringen Abstands zwischen Tramschienen und hoher Haltekante als gefährlich eingestuft. Seit dem Bau der ersten Kaphaltestellen ist es in Basel zu zahlreichen Unfällen bei vermutlich hoher Dunkelziffer gekommen. Die UVEK stellt fest, dass bei jedem neuen Kaphaltestellen-Projekt die gleichen Fragen aufgeworfen werden. Sie hat sich deshalb im Rahmen der Behandlung des Ratschlags zur Hardstrasse grundsätzlich mit der Thematik auseinandergesetzt. Daraus leitet sie Vorschläge und Anträge an den Grossen Rat ab. Mit einem entsprechenden Beschluss des Grossen Rats soll der künftige Umgang mit Kaphaltestellen definiert werden. Die explizite Absicht des UVEK ist, auf weitere langwierige Diskussionen über dieses Thema verzichten zu können.

→ weiterlesen

Sharing-Angebote stehen in den Startlöchern

Bei AVIS, Eurocar oder Hertz ein Auto mieten war gestern. Heute rollen innovativere Sharing-Konzepte an. Mit den smarten Angeboten – für die einen das Sahnehäubchen und für die andere der Anfang vom Ende – scheint eine neue Zeitrechnung angebrochen zu sein.

→ weiterlesen

Brückenkopf Margarethenbrücke

Im Dezember 2023 stellt die SBB und Kanton nebst einer Fussgängerbrücke mit Perronzugang den Plan einer neuen knapp 27m breiten Margarethenbrücke vor. Darauf ist eine Strasse mit Velospur westlich der Tramlinien skizziert. Die Zufahrt zu einer Velostation Elsässertor ist peripher am Brückenkopf Margarethenbrücke-Viaduktstrasse angeordnet zu sehen. Mit der Ausschreibung eines Architekturwettbewerbs einer Margarethenbrücke mit ÖV-Haltestelle und Perronzugang sollen Experten die Verkehrsführung am Brückenkopf klären. Eine Jury wird darüber befinden.

→ weiterlesen

Margarethenbrücke

Im Rahmen der Fünfpunkteplan-Studie zum langfristigen Ausbau des Bahnknotens Basel sind Bund, SBB und die beiden Basel zum Schluss gekommen, dass man den Bahnhof SBB langfristig mit mehreren zusätzlichen Gleisquerungen erschliessen muss (siehe auch Artikel Stadtraum Bahnhof Basel SBB). Eine erste dieser Querungen ist westlich der bestehenden Passerelle, im Rahmen des Ausbauschritts 2035 vorgesehen, teilt die SBB im November 2022 mit. Die Autoren gehen von einer deutlichen Zunahme der Nachfrage von VeloPP mit Gleisanschluss aus. Eine nachgelagerte Planung in Aussicht auf einen Tiefenbahnhof (Herzstück) ist nicht mehr akzeptabel. Das Velochaos beim Elsässertor (seit 2005) und soll damit ein Ende haben.

→ weiterlesen

Gute Luft im Bahnhofsquartier

Parkplätze erzeugen Strassenverkehr

.

Das Nauentor bietet Raum für das Zusammenwirken verschiedener Nutzungen und Menschen. In den oberen Geschossen wird ein Beitrag zu dem in Basel dringend benötigten Wohnraum mit einem Anteil von etwa einem Drittel geschaffen, ist der Projektseite zum Areal Nauentor zu entnehmen. Die Initiative ist sehr erfreuliche, stossend ist, dass ausgerechnet um den Bahnhof SBB herum beim Erstellen neuer Hochhäuser nur die Parkraumbewirtschaftung für Autopendler ein Thema ist, Veloparkraumbewirtschaftung hingegen nicht. Platz für komfortable Veloparkplätze – ebensolche PP für Mitarbeiter der SBB, Lokführer, Zugbegleiter, SBB Cargo, Post etc. – kommen abhanden.

→ weiterlesen