
Das Peter Merian Haus und das Elsässertor haben eines gemeinsam: Sie liegen unmittelbar am Gleisfeld. Das hinderte die eingemieteten Unternehmen in der Vergangenheit nicht daran, Führungs- oder Fachkräften den Komfort eines eigenen Parkplatzes zu bieten. Vom Standort bekannter Firmennamen gestern hin zu gewöhnlichen Geschäftsmietern ohne Anspruch auf repräsentative Räumlichkeiten heute, die es den Mitarbeitern überlassen, mit ÖV oder dem Velo zur Arbeit zu pendeln, fällt die Nachfrage auf firmeneigene Parkfelder in sich zusammen.
Wie die Immobilienbewirtschafter damit umzugehen gedenken ist offen. Eine Befragung offebart ein paradoxe Realität am Gleisfeld: Immobilien der SBB müssten bewirtschaftet werden, was letztlich dem ÖV zugute komme. Trotzdem herrscht in den Parkings gähnende Leere. Wahrscheinlich tragen auch überlastete Autobahnzubringer dazu bei, dass sich an diesem Trend nicht so schnell etwas ändern wird.
.
Wer nun denkt, die Veloabstellplätze spriessen wie Pilze von selbst aus dem Boden, sieht sich getäuscht. Es sind Anpassung beim Zufahrtsregime zu lösen. Denn, während die Autorampe jahrzehntelang funktioniert hat, verorten die Entscheider beim Veloverkehr grosse Gefahren oder zumindest Abstriche beim Autoverkehr, etwa den flüssigen Verkehr wegen Velovortritt ins Stocken gebracht. Zur besseren Durchwegung durch Anschlüsse und Rampen sind darum die Verkehrsplaner des Kantons gefordert.
.Wie in Velostation im Post-Reiterbau gelangen?
Über die Fussgängerrampe mit Velospur!

Wie ins Grosspeter Areal gelangen?
Gestaffelt über die Auto-/Velorampe!

Wie ins Jabok Burckhardt Parking gelangen?
Über die Lichtsignal-geregelte die 2-Weg Schranke!

Gemischtes Parken Auto+Velo – um die Zu- und Wegfahrt für Velos und Autos in einem solchen Parkhaus sicher zu gestalten, muss das Verkehrsregime angepasst werden. Mit getrennte Spuren oder gestaffeltem Fahren können die Verkehrsteilnehmer entflechtet werden. Damit ist die Mobilitäswende auch in den Parkhäusern angekommen.
Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission des Kantons Basel-Stadt forderte anlässlich der Umgestaltung des Bereichs Schifflände/Marktplatz, dass im Rahmen des Vorprojekts 2021 die Schaffung von neuen Velo-Abstellplätzen geprüft wird. Da der Raum sehr begrenzt ist, sollen Ideen, wie Veloabstellplätze im Storchenparking, beim Umbau Spiegelhof oder im Rahmen von Zwischennutzungen geprüft werden. Leider stehen noch heute trotz hoher Parkgebühren die Kurzparker vor dem Storchenparking Schlange, die Veloabstellflächen bleiben leider wie gehabt aussen vor.
.