
Megastrukturen, wie bei der Messe Basel, Badischer Bahnhof oder beim Areal Nauentor ohne Veloinfrastrukur? Die Initiative Velo parkt mit Gleisanschluss macht auf innovative Park-Lösungen, einladende Mitarbeiterparkplätze oder auf Gemischtparken aufmerksam. Auch das Hinterfragen verstaubter Verkehrssignale und Velosicherheit dank Nudging bekommt hier eine Plattform. Zuletzt noch zur Anregung: Warum gibt es kein Minergie-Label für Tiefbauprojekte, welche dem Schwammstadt-Konzept zudient? Was ist der Grund, dass günstige Alternativen zum Asphalt nicht mehr gebaut werden? Um so mehr freue ich mich auf ein Wiedersehen und danke für konstruktive Zuschriften via E-Mail auch von ausserhalb der Velostadt Basel.
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Mit grosser Freude erhalten Velopendler im Januar 2026 vom Amt für Mobilität ein neues Velokonzept vorgelegt. Es enthält im Gegensatz zum ersten Velokonzept von 2011 nicht nur einen Plan mit Legende (siehe Grafik unten), sondern eine in 7 Kapiteln strukturierte Absichtserklärung. Vorneweg: Die bisher sogenannt nachgeplante Veloinfrastruktur von Grossprojekten kommt jetzt zumindest auf dem Papier selbst als Grossprojekt daher. Das ist sehr zu begrüssen.
→ weiterlesenDas Peter Merian Haus und das Elsässertor haben eines Gemeinsam: Sie liegen unmittelbar am Gleisfeld beim Bahnhof Basel SBB. Das hinderte die eingemieteten Unternehmen in der Vergangenheit nicht daran, Führungs- oder Fachkräften den Komfort eines eigenen Parkplatzes zu bieten. Vom Standort bekannter Firmennamen gestern hin zu gewöhnlichen Geschäftsmietern ohne Anspruch auf repräsentative Räumlichkeiten heute, die es den Mitarbeitern überlassen, mit ÖV oder dem Velo zur Arbeit zu pendeln, fällt die Nachfrage auf firmeneigene Parkfelder in sich zusammen. Wie die Immobilienbewirtschafter damit umzugehen gedenken ist offen. Eine Befragung offebart ein paradoxe Realität am Gleisfeld: Immobilien der SBB müssten bewirtschaftet werden, was letztlich dem ÖV zugute komme. Trotzdem herrscht in den Parkings gähnende Leere. Wahrscheinlich tragen auch überlastete Autobahnzubringer dazu bei, dass sich an diesem Trend nicht so schnell etwas ändern wird.
Gemeinden können für Abstellanlagen an Bahnhöfen mit Bundesbeiträgen rechnen, nicht nur über Agglomerationsprogramme, sondern auch mit solchen der Bahn. Die SBB unterstützt Gemeinden mit einem Leitfaden.



2015 entwickelt in Holland Folkert Piersma die Idee, seine als Projektleiter realisierten Veloabstellanlagen in einem Fotobuch festzuhalten, und auch Wout Ritzema denkt über das Einordnen seiner Arbeit als Bahnhofsentwickler und Berater für soziale Sicherheit nach. Gemeinsam legen sie nun ihr Buch 'Fiestsparken bij stations' (Veloparkieren an Bahnhöfen) vor.
→ weiterlesenTempolimiten auf der Autobahn oder flächendeckend Tempo 30 km/h auf verkehrsorientierten Strassen wirft ähnlich hohe Wellen. Die Strassenverbände ACS und TCS wittern auf Bundes- sowie Kommunalebene einen Angriff auf ihre Privilegien. Der Weg zur Temporeduktion ist steinig, sowohl in der Politik, dann auch bei der Umsetzung, wie beim Beispiel 'Hardstrasse' in Basel-Stadt nachgezeichnet werden kann.
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Während auf beengter Allmend die Velos im Regen stehen, lädt der Empfangsbereich mit mondäner Theater-Treppe zum Verweilen ein.
.Die Zeit für klassische Waren- und Modehäuser wie Schild, Vögele und andere Marken scheint abgelaufen. Aus den Ladenflächen werden Büroflächen, auch an prominenter Lage am Barfüsserplatz.
→ weiterlesenDieser Artikel richtet sich an Interessierte, Semiotiker und Gestalter, welche sich mit der Beschilderung von Kernzonen, und Signalisation von Begegnungszonen Velo- / Fussverkehr sowie Gemischverkehr auf Transitachsen befassen. Idee: Mit der laufenden Revision der Verkehrsordnung sollte die Signalisation nicht nur auf Autonutzung ausgelegt werden, sondern spezifischer auf die Situation abgestimmt und im Sinne eines nachhaltigen Verkehrsregimes.