Velo parkt mit Gleisanschluss

VELOP.CH

Velo parkt mit Gleisanschluss

Bike+Rail ist Mobilität mit Zukunft. Und trotzdem ist der Frust über die Veloabstellplätze rund um grosse Bahnhöfe gross: Für Ungeübte ist das Befahren der Rampen eine Herausforderung, die Suche nach einem Abstellplatz erfordert viel Zeit und der Komfort ist oft mangelhaft. Das muss nicht sein! Die Initiative Velo parkt mit Gleisanschluss macht auf innovative Park-Lösungen, einladende Mitarbeiterparkplätze oder auf clevere Sharing-Angebote aufmerksam.

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Diese Homepage ist Teil einer Kampagne und stellt Bildmaterial zur freien Verfügung. Besuchen Sie in lichten Momenten unser Kuriositätenkabinetvergessene Tunnels und Brücken, gefährlichste Spots für Velofahrer auf bikeable.ch oder unsere Visionen von A-Z. Auch das Hinterfragen verstaubter Verkehrssignale bekommt hier eine Plattform. Um so mehr freue ich mich auf ein Wiedersehen und danke für konstruktive Zuschriften via E-Mail auch von ausserhalb der Velostadt Basel.

Initiative velop.ch, Basel, 2.3.2017 (updated 20.12.2018)
 

M wie Mitarbeiterveloparkplätze

Basler Versicherungen Aeschengraben (ab 2020)

Der Versicherer weiss, wie's geht: Mit einer Schiebetüre gesicherte Mitarbeiterveloparkplätze im UG mit Anschluss an die Velostation Centralbahnplatz. Schade hingegen: Die befahrbare Velorampe gibt es nicht. Wer den Aeschengraben direkt anfahren will, der schiebt das Velo eine Rampe hoch.

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N wie Nauentor

"Das Projekt Nauentor, also die Neubebauung des Postreiters entlang der Peter Merian-Brücke, liegt aktuell beim Grossen Rat. Für das Gundeli ergibt sich die Chance einer verbesserten Anbindung zur Innenstadt und zum Bahnhofplatz. Der vorliegende Ratschlag spricht etwas grossspurig von einer «Magistrale» für FussgängerInnen, erklärt aber nicht, was daran so magistral sein soll. Zudem bleiben Fragen offen: Wie kann das Gundeli besser an die Stadt angebunden werden, wie wäre die Nauenstrasse besser zu queren, ist z.B. mehr Grünzeit an den Ampeln vorgesehen oder sind andere Verbindungen geplant? Es scheint, dass die vielen geplanten Autoparkplätze verkehrs- und städtebaulich bessere Lösungen verhindern. Für den Veloverkehr sind dagegen nur 400 Abstellplätze vorgesehen, und eine direkte Zufahrt wird nicht garantiert. Schon heute sind die Veloparkplätze auf dieser Seite des Bahnhofs knapp.

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"Eine direkte und schnelle Veloverbindung durch den Neubau als Alternative zur Peter Merian-Brücke ist durch das zu überwindende Höhenniveau und der daraus resultierenden langen Wege nicht sinnvoll" schreibt das Bau- und Verkehrdepartement in seinem Ratschlag zum Areal Nauentor. Richtig ist: Die direkte Veloverbindung ab Solothurnerstrasse (gelb) ist möglich und sehr attraktiv.

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Mit den Entwicklungsgebieten Auf dem Wolf, Walkeweg, Nordspitze und Hagnau wird es viel noch mehr Velofahrende geben, die zum Bahnhof SBB fahren wollen. Der Druck, das Velo auf der Ostseite abzustellen, wird zudem verstärkt durch den Bau der Geleise 17+18, der den Wegfall der Veloparkplätze unter der Passerelle zur Folge haben wird.

Auch mit den Erfahrungen im Bereich Centralbahnplatz/ Passerelle und anderen Schweizer Bahnhöfen gehen wir von einem Bedarf von mindestens 800 zusätzlichen Abstellplätzen aus, die zudem zwingend fahrbar erreichbar sein müssen. Diese könnten und sollten eigentlich schon heute eingerichtet werden, der Platz und die fahrbaren Rampen dazu sind bereits vorhanden" schreibt Roland Chrétien, Geschäftsführer Pro Velo beider Basel in der aktuellen Ausgabe der Gundeldingerzeitung.

Gundeldingerzeitung im Juli 2020

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D wie Den Haag

In Den Haag, direkt vor dem Hauptbahnhof, wurde eine der grössten Velostationen der Niederlande realisiert. Die Verbindung zwischen Fahrrad und Zug ist ein wesentliches Bindeglied im städtischen Mobilitätsnetz. Allerdings sind Tiefgaragenplätze aufgrund der niedrigen Decken und des Mangels an Tageslicht und Ausblicken auf die Umgebung oft unangenehm. Viel Wert wurde auf die Ausleuchtung und die Ausgestaltung der Wände gelegt. Mit Platz für ca. 8.000 Velos und Leihvelos bietet die Stadt Den Haag eine serviceorientierte und zukunftssichere Lösung.

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Den Haag, Silo, Studio Marsman Architekten, 2020
Bildquelle: archdaily.com

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Gesucht: Basler Velokonzept

Das Bild für Bahnreisende vor Erstellung des Heuwaageviadukts (1970) war stark vom Autoverkehr dominiert. Die Autos prägen das Bild auch heute noch, nur ausgedehnter an der Nauenstrasse. Damit war der Bau einer Fussgängerunterführung beschlossen und sämtiche VeloPP wurden vom Centralbahnplatz in den Untergrund verschoben.

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